Uli Pforr

“Zeichnen und Malen waren und sind schon immer ein Teil von mir. Meine Malerei ermöglicht es mir, auf einen Schlag mehr auszudrücken als mit vielen Worten. Ich möchte gerne Erlebtes, Kritisches, Ironisches, meine Meinung, Situationen und vor allem Menschen (deren Vielfältigkeit, Schicksale, Typisches) darstellen und meiner Umgebung zeigen. Das wirkliche Leben ist also ein großer Teil meiner Inspiration, das ich in allen Facetten neugierig aufschnappe.

Interessant sind für mich besonders extreme Millieus und deren Grenzgänger. Aber auch schöne fantasieartige Welten, welche sich mit Traum und Realität vermischen, spielen eine Rolle. Deshalb flitze ich neugierig und mit offenen Augen durchs Leben, um andere und eigene Innen- und Außenleben darzustellen. Dabei ist es mir ein wichtiges Anliegen, meine Bilder anderen Menschen nahezubringen, indem ich sie ausstelle und verbreite.”

Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg, wo er 2005 erfolgreich sein Studium mit Auszeichnungen an der HTK Hamburg (Hamburger Technische Kunstschule, Akademie für Gestaltung) beendete. Der studierte Kommunikations-Designer/Illustrator stellt regelmäßig seit 2007 in zahlreichen Galerien aus. Neben Hamburg konnte man seine Werke in Ausstellungen in Österreich, Berlin, Lübeck und Leipzig betrachten. Pforr zeichnet sich durch zeitgenössiche Malerei aus, großformatige Bilder auf Leinwand/Holz, Acryl/Öl-Mischtechnik. Sein unverkennbarer Stil, Blitzlichtgewitter, skurile Persönlichkeiten und poppige Portraits sind bezeichnend. Jedes einzelne Detail der Leinwände zieht den Betrachter in seinen Bann.

Zuletzt fiel Uli Pforr durch das Projekt “Platte Machen” in Leipzig auf.

Nachdem er 2009 den ersten Kunstpreis “Hansaplatz” des Bürgerverein St. Georg/Hamburg „Kultur statt Kamera“ gewann, gehört er 2011 zu den Preisträgern des ersten Kunststipendium der Kurverwaltung St. Pauli.

 

Uli Pforr “Lasst uns froh und munter sein” – Artikel in port01 – Leipzig – April 2012

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