Elisabeth Wolf

Name: Elisabeth Wolf , “lagqaffe”
02. 12. 1985 geboren in Leipzig
Web: www.lagqaffe.de
E-Mail: info@lagqaffe.de
Ausstellungen
September 2009 erste Ausstellung im Kanal 28, Leipzig
November 2010 „heimlich herzlich“ im Staubsauger, Leipzig
Mai/Juni 2010 “Anfang und Ende” im Westwerk, Leipzig
September 2010 “In Zwischenzeiten” Gemeinschaftausstellung mit Paot in der Feinkost, Leipzig
Mai 2011 “still leben” Grafikausstellung in der sju Galerie, Leipzig
November 2011 Ausstellung beim anderseits. Literaturfestival, Hamburg
Sie spricht ungern über sich selbst. Wenn die Leipziger Künstlerin Elisabeth Wolf einen Ausdruck findet, der sie am besten umschreibt, dann ist es ihre Kunst. Die 1985 in der Messestadt geborene Malerin und Grafikerin hat weder eine Designschule besucht, noch eine Kunsthochschule.

Das braucht sie auch nicht. Denn selbstbewusst wie sie ist, geht sie mit Leichtigkeit mit Schabloniertechniken und Vektor-Grafiktechniken um, wo vielleicht so mancher Student Zurückhaltung übt. Als sie 2009 als “lagqaffe” zum ersten Mal in Erscheinung trat, hätte niemand geahnt, dass Elisabeth Wolf im gleichen Jahr zwei Ausstellungen auf die Beine stellte. Kanal 28 und der Szene-Club “Staubsauger” die ersten, aber auch ungewöhnlichen Orte ihrer Kunst. Szenegänger haben zum ersten Mal ihre Schablonier-Bilder gesehen, worin sie sich gesellschaftskritisch äußert. Malerei kombiniert sie mit grafischen und typografischen Elementen, lässt sich von Street Art und Pop Art inspirieren. Comics gehören unweigerlich dazu.

Ihr künstlerisches Zuhause findet sie im Atelier Nord und in der sju-Galerie, die beide tatkräftig ihr Fortkommen unterstützen. Ausstellungen im Westwerk, auf dem Feinkostgelände und in der sju-Galerie komplettieren ihren künstlerischen Werdegang, der zuletzt mit Vektorgrafiken in Erscheinung trat. Auch beim Entdecken dieser in der Werbeindustrie häufig genutzten Drucktechnik, bleibt sie experimentell und mehrdeutig. Anders als vielleicht ein Andy Warhol die Siebdrucktechnik nutzte, versteht sie es, Unikate zu schaffen. Neben der Farbe kommt in ihren Vektorgrafiken verstärkt auch die Form zum Ausdruck. Die Künstlerin illustriert seit 2010 das Leipziger ZuckerMag, einem Magazin aus dem und für den Leipziger Szeneunderground. Der zweite Blick ist auch hier notwendig, um ihre künstlerische Sprache zu verstehen.

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